Zweiter Teil meines Reiseberichts:
Am nächsten Tag wollte die Amante dann mit mir wandern.

Also hab ich ihr erst mal gezeigt, wo's langgeht!
Ohne mich wär die ja sowas von aufgeschmissen!
Eigentlich hab ich gehofft, wir würden dann endlich mal ein paar von diesen Murmeltieren sehen. Aber erstmal gings den Berg rauf.

Oben gab's ne Menge Landschaft.
Wenn man groß genug ist, um über das Gras drüberzugucken, heißt das.
Also, das hier waren schon mal keine Murmeltiere:

Keine Murmel weit und breit.
Das konnte ja heiter werden. Soviel Taperei, aber alles für die Katz und nix fürs Murmel.
Dann waren wir wieder zurück, und die Amante ist in so einen iihklig kalten Tümpel gesprungen.

Sie hat gemeint, ich soll auch reinhüpfen, aber ich bin ja nicht bescheuert!
Als ob ich ein Fischotter wär… Damit da einer reinspringt, da muss sie sich nen größeren Trottel als mich suchen, aber sie wird keinen finden!
Na gut, hat die Amante gesagt, dann nimm ein Sonnenbad.

Menschen machen das, damit sie braun werden.
Wozu soll das gut sein?
Naja, die Amante hat mich dann noch ein wenig stylish ausstaffiert.

Ich finde, ich seh ein bisschen aus wie Audrey Hepburn mit Vollbart.
Aber der Geldschein steht mir gut.
Und dann, dann hat mich die Amante an der Pfote genommen, und wir sind um eine Ecke gebogen, und …

Hurrrrrrrah!
… da war das Dorf der Murmeltiere! Man kann sie nicht so gut sehen, weil sie anscheinend auch immer zuviel sonnenbaden und deswegen so braun sind, aber die waren da.
Da haben wir dann ein bisschen miteinander gemurmelt und Murmeln gespielt und so Sachen, was Waldtiere und Bergtiere halt miteinander machen.
Aber irgendwann hat mich die Amante gerufen, weil es Nacht wurde und wir langsam ins Hotel mussten, weil’s am nächsten Tag ja schon wieder heim ging.

Der See steht immer noch schief.
Ich komm bestimmt bald mal wieder in die Schweiz, ein bisschen Holunderbrause mit den Murmeltieren trinken!
Aber jetzt kommt ja erst mal das Blogwiesel und besucht uns… Heißa!
Die haben auch was zu melden: